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Schauenburg und Ölberg

Abwechslungsreiche Rundwanderung in Dossenheim über die Burgruine Schauenburg und Ölberg sowie den Kirchberg.

Wanderstöcke (optional)

ganzjährig

Mit dem Auto in 30min von Mannheim zum Parkplatz Schauenburg in Dossenheim.

Bewertet mit 3.5 von 5

Schauenburg und Ölberg Rundtour

Die Ruine Schauenburg bei Dossenheim ist eine im 12. Jahrhundert erbaute Burg, deren Überreste heute begehbar sind. Auf der Rundwanderung Schauenburg und Ölberg werden sowohl die Ruine als auch der 449m hohe Ölberg oberhalb des Schriesheimer Steinbruchs angesteuert. Zudem folgt ein Bogen durch den Odenwald sowie der Rückweg über den Bergrücken des Kirchbergs. Dies ist kein offizieller Wanderweg, weshalb es nur Wegmarkierungen mit den Zwischenstationen gibt. Ein Karte oder Wanderapp ist hier sicherlich sinnvoll. Den Startpunkt biuldet der Wanderparkplatz Schauenburg auf einer Anhöhe von Dossenheim.

Tourenbeschreibung

Aufstieg zur Schauenburg

Die Tour beginnt am Wanderparkplatz und führt zunächst nordwärst. Die Beschilderung leite uns gemächlicht durch Wald hinauf zur Ruine Schauenburg. Am hölzernen Unterstand biegen wir nach rechts zum Eugen-Reinhard-Platz.

Idyllischer Waldpfad als Teilabschnitt des Schauenburgaufstiegs.

Burgruine Schauenburg

Nach kurzem Blick auf die Rhein-Neckar-Ebene geht es hinein in die Burgruine. Mit viel Grün durchsetzt, wandern wir durch die Mauerreste. Es bieten sich gute Rastmöglichkeiten.

burgruine schauenburg
Begehbare Burgruine.

Unterhalb der Ruine gelangen wir über eine Holzbrücke zurück auf den Wanderweg. An der kleinen Kreuzung steigen wir den einzigen Weg aufwärts entlang, welcher Richtung Ölberg führt.

burgruine schauenburg
Burgruine Schauenburg oberhalb von Dossenheim.

Aufstieg zum Ölberg

Über Wurzeln und Steine steigt der Pfad hoch. An der folgenden Weggabelung, laufen wir nach links über den Oberen Ölbergweg, dann alsbald weiter rechts hoch. Kurzerhand gelangen wir im Hang an eine Lichtung mit Windrichtungsgebern sowie Bänken. Hier ist eine Absprungfeld für Gleitschirmspringer.

Absprungplatz für Gleiter an eine Waldlichtung im Hang zum Ölberg.

Weiter geht es ein kurzes Stück bis kurz vor den Steinbruch. Ein unscheinbarer Weg führt uns rechts weiter aufwärts. Vorbei an der Ölbergbaracke, steigen wir an der Abbruchkant des Steinbruchs bis zum Gipfelkreuz des Ölbergs auf. 

Unscheinbarer Abzweig kurz vor dem Steinbruch hinauf zum Ölberg.

Ölberg

Mit 449m markiert der Ölberg den höchsten Punkt dieser Rundtour. Die Aussicht auf den Schriesheimer Steinbruch unter uns sowie auf die Rhein-Neckar-Ebene ist sehr schön. Viele Klettere sind imSteinbruch aktive. Wir rasten hier auf einer Bank bevor es ins Odenwald-hinterland weitergeht.

ölberg gipfelkreuz
Gipfelkreuz am 449m hohen Ölberg.
steinbruch schrieshiem
Ausblick vom Ölberg auf den Steinbruch Schriesheim.

Odenwald

Nun folgt eine wenig spektakuläre Etappe, welche überwiegend auf den Oberen Grenzweg verläuft. Dieser ist ein typischer Forstweg, der wenig Aussicht bietet. Dieser Connectortrail bringt uns dann nach einer ganzen Weile Richtung Kirchberg. In einer Kurve hinab zur Dossenheimer Klause, biegen wir allerdings auf eine Pfad ab, welcher geradewegs auf den Kirchberg führt.

Typischer Forstweg durch den Odenwald.

Kirchberg

Durch sattgrünen Wald gelangen wir an einen Tümpel samt Hochsitz, welcher den „Gipfel“ des Kirchbergs markiert. 

kirchberg
Tümpel samt Hochsitz auf dem 324m hohen Kirchberg.

Geradeaus weiter laufen wir wunderbar über den Bergrücken über Stcok und Stein bis wir in einer Spitzkurve auf den Kirchbergweg treffen.

Ruhiger Bergrückenpfad.

Hier geht es ein paar Schritte bergab zu einem Aussichtspunkt direkt über Dossenheim. Anschließend laufen wir weiter auf dem Kirchbergweg, um zum Steigentalweg zu gelangen.

Aussichtspunkt am Kirchbergweg.

Abstieg nach Dossenheim

Es folgt der Abstieg über den Steigentalweg mit Blick auf einen Steinbruch. Dieser Weg geht nach Querung einer Schranke in eine Straße über. An der zweiten Zufahrt zum abgesperrten Steinbruch, wandern wir dann am Zaun entlang im Steilhang. 

Abzweig auf einen ungewöhnliche wie unscheinbaren Pfad hinab nach Dossenheim.

Stacheldraht zu unserer Rechten, den Hang zur Linken, geht es dichtbewachsen abwärts in bewohntes Gebiet. Die Rinne ist von einem Erdrutsch deutlich mitgenommen, sodass man hier besser mit Wanderstöcken halt findet. An der Schauenburgstraße geht es zurück bergauf zum Wanderparkplatz, wo diese Rundtour endet.

Schmaler verwachsener Pfad im Hang am Zaun des Steinbruchs entlang.

Mein Fazit

Die Rundwanderung Schauenburg und Ölberg glänzt durch schöne Pfade und Aussicht am Anfang der Tour beim Aufstieg zur Burgruine sowie zum Gipfelkreuz des Ölbergs, aber auch am Ende am Kirchberg. Die Zwischenpassagen sind eher unspektakulär durch den Odenwald über Forstwege. Als Kurztour mit viel Abwechslung gut geeignet.